Rommerskirchen


Städte in der Nähe von Rommerskirchen Düsseldorf / Neuss / Köln / Grevenbroich 


Erdgeschichtlicher Überblick

Das Land am Gillbach stellt ein leicht welliges Gelände dar. Es wird in Rommeskirchen Nettesheim von der Gill und dem Todtenbach durchquert.


Älteste Besiedlung des Gillblachlandes

Wann erstmalig Menschen in die hiesige Gegend kamen, ist nicht bekannt. Bodenfunde aus der mittleren Steinzeit ( 8 000 - 4 000 v.Chr.) bezeugen die Anwesenheit von Menschen.


Brandkeramiker

Das Land dürfte lange zeit eine Waldsteppe mit lichten Mischwald gewesen sein. Gegen Mitte des 4. Jahrtausend v.Chr. entwickelte sich die weitverzweigte Kultur der Brandkeramiker. Bei den Ausgrabungen in der Peterskirche und den Ausschachtungen für den Erweiterungsbau der Schule in Rommerskirchen traf man in ca. 1-2 m tiefe auf zahlreiche Scherben, welche von einer Brandkeramischen Siedlung herrührten. Brandkeramiker gehörten der jüngeren Steinzeit an.


Endstehung der Ortschaft

Die Ortschaften Nettesheim, Frixheim, Butzheim, Eckum, Vanikum gehören zu den Heimorten. Diese Ortschaften dürften im 5. und 6. Jahrhundert entstanden seien. Die jüngeren Ortschaften wie Butzheim, Bergheim, Pullheim drürften im 6. und 7. Jahrhundert entstanden sein. Sinsteden, Rommerskirchen, Gill, Eggershoven und Anstel, reichen in ihrer Entstehung in die Zeit der fränkischen Landnahme, ins 5. und 6. Jahrhundert hinein.


Römer im Land

Nachdem die Eroberung des germanischen Landes zwischen Rhein und Elbe misslungen war, wurde der Rhein ab Sinzig die Grenzen des römischen Imperiums, und zahlreiche Befestigungen entstanden, wurden durch Militärstraßen verbunden. Hinter dem neuen Schulgebäude in Vanikum muss sich eine Ziegelei befunden haben. Und in Sinsteden wurden Gebrauchswaren entdeckt. Die Römer brachten auch nicht bekannte Kulturpflanzen und Obstorten mit.


Eckum

Der Ort wirt erstmalig urkundlich 1195 genannt. Über die Entstehung des Ortes ist nichts bekannt. Wie Funde beweisen, dass in römischer und vorrömischer Zeit Menschen in der Gegend Eckum lebten. Dem Namen nach gehört Eckum zu den Dorfgründungen im 6. und 7. Jahrhundert. Der Name änderte sich von Ekkincheim (1195) über Ecginchem (1212), Eggenheim (1257), Ecginckeym (1297), Eckeym (1609) zu Eckum.l


Gill

Die Ortschaft Gill trägt ihren Namen von der vorbei fließenden Gill, sie wird in einer Urkunde von 817 "gilbecke" genannt. Der Ortsname tritt 1187 mit der Bezeichnung Giele auf, er wandelte sich über Gyele (1250) zu Geil (1253) und Gyll (1609) zur heutigen Schreibweise.


Düsseldorf

Der Rhein verbindet Düsseldorf mit anderen Städten, mit anderen Länder. Und so unaufhaltsam wie er fließt auch das Leben hier und das macht die Stadt offen für jeden, der etwas erleben und entdecken will. Kein Wunder also, dass Düsseldorf besonders starke internationale Wirtschaftsbeziehungen aufbauen konnte. Etwa 12 Millionen Menschen arbeiten im Umkreis einer Autostunde um die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. 5000 Unternehmen aus über 50 Ländern haben hier ihre Adresse. Und über 450 japanische Firmen haben Düsseldorf zu Klein-Tokio gemacht. Die Stadt mit den größten Außenhandels-Aktivitäten in Deutschland. Daneben hat die Altstadt ihre stillen Oasen. Stadtgeschichte wird lebendig in der Basilika St. Lambertus, der Maxkirche St. Andreas und der Neanderkirche, in den romantischen Gässchen, dem Geburtsort Heinrich Heines, und bei Grupellos Reiterdenkmal von Jan Wellem, wie die Düsseldorfer ihren Kurfürst Johann Wilhelm (1658-1716) liebevoll nannten.


Neuss

Die Geschichte der Stadt Neuss geht bis in die Zeit der Römerherrschaft zurück.

Zwischen 19. bis 16. v. Christi Geburt ließ Kaiser Augustus die Festung Novaesium als Stützpunkt bedeutender Handelsstrassen gelegnes Kastell Nuisa wurde zum wichtigen Rheinübergang .Der 1104 erstmals erwähnte Ort erhielt 1138 das Marktrecht und trat 1255 dem rheinischen Städtebund bei.Durch die Privilegien von Kaiser Friedrich III. Erhielt die Stadt das recht eigene Münzen zu schlagen und hatte bald den Rang einer Hansestadt erreicht. In den darauffolgenden Jahre hatte die Stadt viel Leid zu ertragen. Der Versuch gegen Ende des 18. Jahrhundert, die an der Ostseite der Stadt vorbeifließende Erft zum Hafen auszubauen blieb ohne Erfolg. 1815 fiel Neuss an Preußen.

1835 erfolgte dann der Ausbau des Erftkanals als Rhein-Hafen. Nach dem Ersten Weltkrieg,der Inflation und der 8-jährigen alliierten Besetzung folgte ein kurzseitiger Aufschwung. Die Orte Grimmlingen, Uedesheim und Weckhoven wurden bei Neuss eingemeindet. Im Zweiten Weltkrieg wurde bei Neuss zu 30% zerstört. Nur 180 Gebäude blieben unbeschädigt. Während der Wiederaufbauarbeiten wurde die Stadt erheblich vergrößert. Neue Stadtteile und Vororte entstanden.1962 wurde Neuss an das Netz der Deutschen Bundesbahn angeschossen. 1 Jahr später hatte Neuss mit 100000 Einwohner den Status einer Großstadt erreicht.


Köln

Um 3000v.Chr. Bandkeramiker besiedeln den Kölner Raum.Um 300 v.Chr. Germanen erreichten den Niederrhein und verdrängen die hier ansässigen Kelten.38 bis 12 v.Chr. Die Ubier werden von den Römern am linken Rheinufer angesiedelt.Das "oppidum Ubiorum" mit der "Ara Ubiorum " wird Hauptort des Landstrichs.50n.Chr. Kaiser Claudius verleiht auf Wunsch seiner Gattin, der Kaiserin Agrippina die hier geboren ist der Ansiedlung Stadtrecht. Die Stadt erhält den Namen"Colonia. Claudia. Ara. Agrippinensium (CCAA).Um310 Kaiser Constantin baut eine Rheihbrücke in Köln, am rechten Rheinufer wird das Militär-Castell Deutz errichtet. Um 800 Kaiser Karl der Große erhebt das Kölner Bistum zum Erzbistum.1164 Überführung der Reliquien der Hl. Drei Könige nach Köln. 1248 Grundsteinlegung des Kölner Doms unter Erzbischof Konrad von Hochstaden.1288 Schlacht bei Worringen. Köln wird freie Stadt. 1475 Kaiser Friedrich II. erhebt Köln nun ach formal zur Freien Reichsstadt und verleiht ihr das Recht Goldmünzen zu prägen.1794 Köln wird von den französischen Revolutionstruppen Kampflos besetzt. 1815 Nach den Siegen über Napoleon spricht der Wiener Kongress das Rheinland,und damit auch Köln, Preußen zu.1880 Die Vollendung des Domes wird als nationales Ereignis gefeiert. 1888 Köln wird durch Eingemeindungen Großstadt.1911 Der innere Festungswall wird eingeebnet.1925 Hochhaus am Hansaring. Damals das höchste in Europa (Höhe 66m).31.05.1942 Der erste alliierte Luftangriff mit 1000 Bombern lässt die Schrecken ahnen, die der Zweite Weltkrieg bis zur starken Zerstörung über die Stadt bringt.13.10.1964 Der erste Rat der Stadt nach dem Krieg wird frei gewählt. 24.08.1972 das wiederhergestellte Historische Rathaus wird eröffnet.1975 Die Kommunale Gebietsreform macht Köln zur Millionenstadt.1980 100 Jahre Vollendung des Kölner Doms.1984 Rheinufertunnel. Köln liegt wieder am Rhein.1985 Jahr der Romanischen Kirchen.1986 Eröffnung des Kulturzentrums am Rein mit Wallraf-Richartz Museum/Museum Ludwig und Kölner Philharmonie.1998 Gotisches Jahr. 750jähriges Jubiläum der Grundsteinlegung des Kölner Doms.


Grevenbroich


Den Kern des heutigen Stadtgebietes bildet das am Erftübergang gelegene Broich, welches vermutlich schon 962 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im l 2.Jahrhundert gelangte Grevenbroich unter die Herrschaft des maaslländichen Gf. von Kessel. Nachdem der letzte von Kessell gestorben war, ging Grevenbroich 1307 an Jülich. Zur gleichen Zeit erhielt der Ort das Stadtrecht und wurde Sitz eine Amtmannes. In dem aus dem l 5.Jahrhundert stemmenden Schloss tagte häufig der Jülicher Landtag. Den zweiten Bestandteil der heutigen Stadt bildete der Ort Elsen. Bis zur Eingemeindung nach Grevenbroich im Jahre l 937 war Elsen eine selbständige Gemeinde. Die günstige Lage der Stadt sowie die gewaltigen Befestigungsmauern machten Grevenbroich zu einem begehrten Objekt der Kriege des 16.-18 Jahrhunderts. Folgenschwere Zeitstörungen, der Stadt ließen die Bewohner auf 333 Bürger zurückgehen. Im l9 Jahrhundert brachte die einsetzende Industrialisierung erneuten Aufschwung. Hinzu kamen nach die Verhüttung und Verarbeitung von Aluminium sowie der Braunkohlenabbau, so dass sich Grevenbroich heute als reine Industriestadt präsentiert.